ÜBER UNS

Freies Musiktheater Hamburg

ÜBER UNS

 

 

 

Willkommen auf unserer WEBSEITE!

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Wer sich für neue Formen des Musiktheaters interessiert, für neue Verbindungen von Klang und Theateraktion, für experimentelle Oper, für schräge musikalische Bühnensituationen, für die genuine Theatralik von Pop, für performative Konzerte – ist HIER richtig!

Hier soll eine Webseite entstehen, die Künstler*innen und ihre Produktionen vorstellt und Veranstaltungen ankündigt. Wir wollen sowohl die Akteur*innen miteinander vernetzen, als auch das interessierte Publikum mit Informationen versorgen!

Wer sind wir?

Seit Jahren gibt es in Hamburg eine lebendige Szene von Regisseur*innen, Musiker*innen und Theater-Gruppen, die unabhängiges Musik-Theater machen.

Sie beschäftigen sich mit Theaterformen, die ihren Fokus auf eine Sprache der Klänge richten, theatrale und musikalische Erfahrung miteinander verschmelzen.

Inzwischen hat sich im Dachverband freier Darstellender Künste Hamburg eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Situation dieser Künstler*innen beschäftigt und versucht, die spezifischen Strukturen für ihre Produktionen zu verbessern.

Dazu finden jährlich Vollversammlungen im Rahmen des Festivals Hauptsache Frei statt, und nun soll hier eine Webseite entstehen, um Öffentlichkeit zu schaffen und Vernetzung zu ermöglichen.

Einer der inhaltlichen Schwerpunkte soll die Präsentation von Künstler*innen aus dieser Szene sein: Regisseur*innen, Darsteller*innen, Komponist*innen, Musiker*innen, Bühnenbildner*innen etc.

Dies soll in Form von gestalteten Portraits in Bild und Text geschehen – lesen Sie erste Beiträge hier!

Außerdem wollen wir einen möglichst vollständigen Terminkalender erstellen – und ab und zu auf wichtige Events oder Entwicklungen hinweisen.

Um dies zu betonen, dies ist eine Initiative von uns Künstlern, mit dem Ziel, unsere eigene Arbeit besser sichtbar zu machen. Wer sich für unsere Arbeit interessiert oder auch mitmachen will, kann uns gerne kontaktieren!

Zur Geschichte:

Seit den 1990ger Jahren gab es Initiativen, um freies Musiktheater in Hamburg stärker zu verankern. Um 2005 entwickelte sich dann im Dachverband der freien Theater eine Initiative mit dem Ziel, einen neuen Spielort speziell für dieses Genre in der Stadt zu etablieren: Mit zahlreichen Aktionen wurde auf die damals unbefriedigende Situation der Opera Stabile hingewiesen.

Dabei entwickelte sich auch die Idee, in einer Reihe bzw. einem kleinen, fortlaufenden Festival, neue und innovative Künstler*innen in Hamburg vorzustellen, und es entstand Stimme X, das nach drei Editionen 2015-2017 nun in eine neue Runde geht. Diese Webseite versteht sich als ein Baustein in diesem fortlaufenden Prozeß.

Aus einem Gespräch mit Hans Jörg Kapp, Beitrat für Musiktheater im DfdK, und David Chotjewitz, Mitinitiator der Arbeitsgruppe freies Musiktheater Hamburg:

>>>Was ist das besondere der hier vertretenen Künstler?

HJK: Das Freie Musiktheater ist seit langem eine zentrale Farbe der Hamburger Opern- und Musiktheater-Kultur. Die Künstler*innen arbeiten mit Musik und mit Klängen und zwar in experimenteller und szenischer Weise. Vor allem anderen sind es deshalb die Musik und die Klänge selbst, die im Freien Musiktheater agieren und intervenieren.

DC: Was auch besonders ist, ist diese Verortung als freie Szene. Das ist etwas ganz entscheidendes. Eine Szene ist etwas, das über Jahre hinweg entsteht und viel langfristiger und verbindlicher zusammenarbeitet als Staatstheater-Ensembles. Freien Gruppen arbeiten teilweise jahrzehntelang zusammen! Und befinden sich – möglicherweise für ein ganzes künstlerisches Leben – in einem gemeinsamen Umfeld.

HJK: Und das macht gleichzeitig auch beweglicher. Freie Theaterschaffende im Musiktheater suchen ihre Themen, Materialien, aber auch ihre Co-Akteure und Räume immer wieder aufs Neue. Sie sind auf diese Weise schneller, wendiger und unmittelbarer als die Großproduktionen der Opernhaus-Kultur und des Musical-Betriebs.

>>>Und was wollt ihr mit dieser Seite speziell erreichen?

HJK: Dieser partisanenhafte Charakter des Freien Musiktheaters, von dem wir eben sprachen, ist auch ein zentraler Grund für den Aufbau dieser Site: Hier wird dem Flüchtigen und Vielgestaltigen ein virtueller Anker geben. Hier wird das Hamburger Musiktheater und seine Protagonist*innen als Szene sichtbar. Und hörbar.

DC: Der Begriff Szene ist ja in den Sprachgebrauch gekommen durch subkulturelle oder auch politische Zusammenhänge. Langfristig kann sich aber eine künstlerische Szene nicht autonom entwickeln, sondern braucht gesellschaftliche Unterstützung, staatliche Gelder und auch spezifische Strukturen. Dazu gehören Arbeitsorte und auch professionelle Spielstätten. Solche Forderungen sollen hier natürlich auch eine Stimme bekommen.

HJK: Zum Abschluß möchte ich noch einmal betonen: Diese Site befindet sich noch im Aufbau. Nach und nach werden hier neue Informationen, Texte, Bilder und Künstlerportraits erscheinen. Besucht uns daher bald wieder!

Welcome to our website!

If you are interested in new forms of music theatre, in new connections between sound and theatre action, in experimental opera, in unknown musical stage situations, in the genuine theatrical quality of pop, in performative concerts – HERE is the right place!

 

Here we want to create a website that introduces artists and their productions and announces events.
We want to create a network for all artists as well as provide the interested audience with information!

 

Who are we?

For years there has been a lively scene of directors, musicians and theatre groups in Hamburg who produce independent music theatre.
They deal with theatre forms that focus on a language of sounds and theatrical and musical experience.

Now a working group has been formed in the organisation of independent performing arts in Hamburg that deals with the situation of these artists and tries to improve the specific structures for their productions.

To this end, annual plenary sessions are held within the framework of the festival Hauptsache Frei, and now this website will try to create publicity and facilitate networking.

It will present directors, actors, composers, musicians, stage designers and other artists from this scene. The main focus will be on the presentation of their work – read the first articles here!

In addition, we want to create a schedule of events and occasionally point out important developments.

If you are interested in our work or want to participate, please feel free to contact us!

About the history:

Since the 1990s there have been initiatives to anchor independent music theatre more firmly in Hamburg.
Around 2005, an initiative developed within the organisation of independent theatres with the aim of establishing a new venue in the city especially for this genre.
The idea of presenting new and innovative artists led to a series of smaller perfomances in the form of an ongoing festival: Stimme X was created, which after three editions 2015-2017 is now going into a new round.

 

This website sees itself as one step in this ongoing process.

From a conversation with Hans Jörg Kapp, advisory council for musik theatre DfdK, and David Chotjewitz, co-initiator of the working group free music theatre Hamburg:

>>>What is special about the artists represented here?

HJK: Free music theatre has long been a central colour of Hamburg’s opera and music theatre culture. The artists work with music and sounds in an experimental and scenic way. Above all, it is therefore the music and the sounds themselves that act and intervene in  music theatre.

DC: What is also special is this positioning as a free scene. That is something quite decisive. A scene is something that develops over years and works together much more long-term and bindingly than state theatre ensembles.
Free groups sometimes work together for decades! And they find themselves – possibly for a whole artistic life – in a common environment.

HJK: And that also makes them more flexible. Freelance theatre-makers in music theatre are constantly searching for their themes, materials, but also new colleagues and spaces. In this way, they are faster, more agile and more direct than the large-scale productions of opera house culture and musicals.

>>>And what do you especially want to achieve with this page?

HJK: This partisan character of the independet Music Theatre, of which we just spoke, is also a central reason for the construction of this site: Here the fugitive and the multifarious will be given a virtual anchor. Here the Hamburg music theatre and its protagonists become visible as a scene. And audible.

DC: The term scene has come into use through subcultural or political contexts. In the long term, however, an artistic scene cannot develop autonomously, but needs social support, government funding and specific structures. These include places of work and professional venues. Such demands should, of course, be given a voice here.

HJK: Finally I would like to emphasize once more: This site is still under construction. Bit by bit new information, texts, pictures and artist portraits will appear here. Visit us again soon!

Have your say